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Die Regionalliga-Basketballer empfangen am Samstagabend die RE Baskets Schwelm in der Glückauf-Halle. Mit einem Erfolg über den aktuellen Tabellenneunten hätten die Lintforter den Klassenerhalt so gut wie sicher.

Fünf Partien stehen für die Regionalliga-Basketballer der BG Lintfort in dieser Saison noch auf dem Programm. Der Endspurt ist eingeläutet, in den kommenden Wochen kann das Team von Coach Tobias Liebke dafür sorgen, die Spielzeit mit einer positiven Bilanz abzuschließen. Dafür nötig wären vier Siege aus den letzten fünf Spielen – und den Grundstein für dieses Ziel möchte die BGL am Samstag ab 20 Uhr im Heimspiel gegen die RE Baskets Schwelm legen.

Das Team aus dem Wuppertaler Umland reist als Tabellenneunter an, kämpft mit nur einem Sieg Vorsprung auf die Abstiegsplätze noch um den Klassenerhalt. Aber nicht nur deswegen wissen die Lintforter um Coach Tobias Liebke, dass eine ganz unangenehme Partie auf sie zukommt. „Im Hinspiel waren die Vorzeichen ähnlich. Schwelm stand damals noch sieglos auf dem letzten Tabellenplatz, hat aber da schon gezeigt, dass sie eigentlich zu gut dafür sind. Wir mussten uns wirklich strecken, um letztlich den Sieg zu holen“, so Liebke mit Blick auf den Kontrahenten.

Inzwischen konnte die Zweitvertretung des Drittligisten EN Baskets Schwelm fünf Erfolge für sich verbuchen, schwebt aber immer noch in Abstiegsgefahr. Realistisch betrachtet kämpfen aktuell noch fünf Teams darum, nicht den Gang in die Oberliga antreten zu müssen, zwei davon haben zudem noch ein Nachholspiel in der Hinterhand. Eines hatten auch die Schwelmer am Mittwochabend noch zu absolvieren, doch beim Lokalrivalen Südwest Baskets Wuppertal kassierte die junge Truppe eine klare Niederlage.

Entsprechend hat sich die Ausgangslage des nächsten BGL-Gegners unter der Woche nicht signifikant verbessert. Was die Aufgabe für die Lintforter derweil aber noch schwieriger machen wird. „Schwelm steht mit dem Rücken zu Wand, muss nun punkten. Wir müssen uns auf eine intensive Partie einstellen, in der um jeden Zentimeter gekämpft werden wird, ähnlich wie in Leichlingen vergangenes Wochenende.“ Den Lintforter würde es demnach enorm helfen, dass sich die Personalsituation bis Samstag wieder deutlich entspannen würde. Doch ob die drei mit Corona infizierten Akteure wieder zur Verfügung stehen, war am Donnerstag noch nicht abzusehen. Und auch hinter dem Einsatz von Janosch Feige (Rückenprobleme) stand noch ein Fragezeichen.

Es könnte also sein, dass die Hausherren abermals nur mit dezimiertem Kader antreten werden können und entsprechend mit ihren Kräften haushalten müssen. „Wir haben in Leichlingen alles aus uns herausgeholt. Das muss uns wieder gelingen, unabhängig davon, ob wir nun komplett sind, oder nicht“, gibt Liebke die Marschroute vor. Denn wie das Team gezeigt hat, können durchaus einfach andere Akteure in die Bresche springen und entstandene Lücken hervorragend ausfüllen – so wie etwa Jochen Durdel, Jonas Humm und Gustav Lutz in Leichlingen.

Dennoch haben die beiden jüngsten Erfolge das Selbstvertrauen der Truppe wieder enorm gestärkt. „Wir hatten unseren Negativlauf, haben uns aber aus eigener Kraft aus der Spirale befreit. Das war wichtig und gut für den Kopf. Wir können nun einfach wieder viel freier aufspielen, haben nicht so viel zu denken. Das hilft unserem Spiel und könnte auch gegen Schwelm letztlich den Unterschied ausmachen“, sagt Tobias Liebke.

Die BGL ist auf die Zielgerade der Saison eingebogen und hat dafür noch einmal kräftig Anlauf genommen.