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Die Regionalliga-Basketballer empfangen Samstag das Schlusslicht ART Giants Düsseldorf II. Den Klassenerhalt hat die BGL seit Mittwochabend auch rechnerisch sicher. Dennoch möchte das Team von Tobias Liebke noch weitere Siege einfahren.

Drei Begegnungen haben die Regionalliga-Basketballer der BG Lintfort in dieser Saison noch zu absolvieren. Zwei davon finden vor heimischem Publikum statt – das erste am Samstagabend ab 20 Uhr gegen die ART Giants Düsseldorf II.

Für die BGL um Coach Tobias Liebke wird es die nächste Gelegenheit, das gesteckte Teilziel, die Spielzeit in der oberen Tabellenhälfte abzuschließen, noch erreichen zu können. Denn nach der jüngsten Auswärtsniederlage bei den Sechtem Toros am vergangenen Wochenende und dem Erfolg der Toros im Nachholspiel am Mittwochabend gegen den kommenden BGL-Gegner Giants II sind die Lintforter inziwschen auf den siebten Tabellenplatz abgerutscht. Klar ist aber inzwischen: Durch die Niederlage der Düsseldorfer gegen Sechtem hat die BGL den Klassenerhalt nun auch rechnerisch sicher, da inzwischen nicht mehr als zwei Teams noch an den Lintfortern vorbeiziehen könnten.

Derartige Rechenspiele sind im Lager der Lintforter Verantwortlichen allerdings nur ein Nebenschauplatz. „Wir wollen uns auf unsere eigene Leistung konzentrieren. Und die war in den vergangenen Spielen leider nicht so gut wie zum gleichen Zeitpunkt in der Hinrunde. Daher wollen wir gegen Düsseldorf wieder besser auftreten und auch mal wieder einen Sieg einfahren“, sagt BGL-Coach Liebke.

Einfach dürfte diese Aufgabe allerdings nicht werden. Denn wie erwähnt geht es für die Landeshauptstädter, die am vergangenen Wochenende auf den letzten Tabellenplatz abgerutscht sind, noch um den Verbleib in der Regionalliga. Entsprechende Verstärkung aus der eigenen ersten Mannschaft wäre entsprechend möglich, aber unwahrscheinlich. Denn die Giants stehen im Play-off-Halbfinale der drittklassigen Pro B und kämpfen um einen möglichen Aufstieg in die Pro A. „Nichtsdestotrotz müssen wir den Gegner erst nehmen. Zumal wir zuletzt selbst nicht so gut zu unserer Konstanz gefunden haben. Es liegt einzig und allein an uns, wie wir die Partie gestalten“, so Liebke.

Personell dürfte sich im Vergleich zum Sechtem-Spiel nicht viel verändert haben. Janosch Feige wird wohl abermals mit Rückenproblemen passen müssen, auch der Einsatz von Mark Sengutta ist trotz überstandener Corona-Infektion noch fraglich.